[Rezension] Stadt aus Trug und Schatte - Mechthild Gläser

20. September 2014

Titel: Stadt aus Trug und Schatten 
Originaltitel: Stadt aus Trug und Schatten     
Autor: Mechthild Gläser
Reihe: 1 von 2  
Hardcover416 Seiten 
Verlag: Loewe
Veröffentlichung2012 
Preis: 17,95 €
Leseprobe: Hier
2,5 Punkte





Inhalt
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.
                   
Meine Meinung
Von vielen habe ich schon gehört wie toll sie dieses Buch fanden, so dass ich es auch endlich mal aus meinem Regal befreien musste. Allerdings hat mich das Buch nicht so begeistern können wie ich erwartete hatte.

Was mir aber erst mal sehr gut gefallen hat war die originelle Grundidee selbst. Dass man, wenn man einschläft an einen anderen Ort gelangt und dort praktisch ein zweites Leben lebt. Das passiert jedem Menschen, nur dass es die meisten nicht mitbekommen bzw. sich in ihrem richtigen Leben nicht daran erinnern, diese Menschen werden »Schlafende« genannt. Dann gibt es aber noch jede, die das Leben in dieser anderen Welt, namens Eisenheim, bewusst mitbekommen, die »Wanderer«. Zu letzteren gehört nun auch Flora. Allerdings hat sie von nichts eine Ahnung, den zuvor war sei eine »Schlafende« und ihre Erinnerungen gingen verloren als sie zu einer »Wanderin« wurde. Nun muss sie jedoch schnellstmöglich ihre Erinnerungen zurückbekommen, denn sie hat etwas gestohlen, einen Stein mit unglaublichen Kräften, um den sich offenbar jeder reißt…

Da so viele das Buch mochten hab ich mir die größte Mühe gegeben es auch zu mögen, nur leider ist das nicht passiert. Irgendwie habe ich mich einfach nicht richtig in die Geschichte einfühlen können, die Atmosphäre und die Charaktere mochten mir auch nicht so wirklich gefallen. Durch die vielen Beschreibungen habe ich zudem hin und wieder einige Stellen übersprungen um mich weiter voran zu kämpfen.

Was ziemlich gut getroffen war, ist der Titel des Buches, denn der ist hier Gang und Gebe. Überall wimmeln Schatten und lauern der Hauptprotagonistin auf und es wird gelogen ohne Ende. Letzteres ist auch ein weiterer Faktor, der mich sehr gestört hat. Man konnte hier wirklich niemandem trauen, denn irgendwie hat jeder gelogen oder Dinge verheimlicht. Das hat auch dazu geführt, dass mir keiner der Protagonisten wirklich sympathisch war.

Das Buch war an sich nicht schlecht und wartet auf jeden Fall mit einer tollen Idee auf, hat mich aber einfach nicht für sich einnehmen können. Das Buch ist wohl einfach Geschmackssache.

Reihe
1. Stadt aus Trug und Schatten
2. Nacht aus Rauch und Nebel

Infos
Autorenportrait: Mechthild Gläser
Autorenwebsite: http://www.mechthild-glaeser.de/
Mechthild Gläser auf Facebook | Goodreads
 

Kommentare:

  1. Ich kenne das nur zu gut, wenn man ein Buch liest, das so vielen vor einem so gut gefallen hat, man selber aber nicht so wirklich was damit anfangen kann!
    Nichtsdestotrotz finde ich es schade, dass es dir wirklich so schlecht gefallen hat. Auch wenn ich es jetzt selber nicht so unheimlich gut fand, hat es mir dennoch gefallen...

    Liebe Grüße
    Maura
    The emotional life of books (emotional-books.blogspot.de)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Glaub mir, ich fand es auch schade! Aber das Buch konnte mich einfach nicht begeistern.
      Bei meinem jetzigen Buch sieht das zum Glück schon anders aus =)

      Liebe Grüße,
      Jenny

      Löschen